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Innovative Schulkonzepte an der Erlenbachschule

Veröffentlicht am 05.10.2022

Mit der Erlenbachschule startet eine von drei weiteren Schulen in die pädagogische Selbstständigkeit

Zum Start des neuen Schuljahres 2022/23 gehen drei weitere hessische Schulen den Schritt hin zu mehr pädagogischer Eigenverantwortung und erhalten den Status als pädagogisch selbstständige Schulen. Mit dabei sind aus dem Landkreis Limburg-Weilburg die Erlenbachschule Elz und die Johann-Wolfgang-von-Goethe-Schule in Limburg.

Mit der Umwandlung in eine pädagogisch selbstständige Schule erhalten die Lehrstätten die Möglichkeit, neue Wege in der Erreichung der Bildungsziele zu gehen. So können sie ihren Unterricht fächer- und jahrgangsübergreifend erteilen, Konzepte zur stärkeren Einbeziehung von Schülerinnen und Schülern in die Gestaltung des Unterrichts entwickeln oder Rückmeldungen über den Lernfortschritt und den Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler in Form einer schriftlichen Bewertung anstelle von Ziffernnoten geben.

Zur Verleihung der Zertifikate erklärte Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz: „Das Konzept der pädagogischen Selbstständigkeit gibt Schulen die Möglichkeit, eigene Schwerpunkte in der Qualitäts- und Unterrichtsentwicklung zu setzen. Ich bin beeindruckt vom Engagement der hessischen Schulen, die diesen Schritt in einer wahrlich herausfordernden Zeit wagen, und freue mich, in den kommenden Monaten mehr über ihre Arbeit zu erfahren.“

Erlenbachschule: Integrativer musisch-ästhetischer Lernansatz und Berufsorientierung im Fokus

Für die Erlenbachschule liegt der Fokus in der Projektorientierung im fächerübergreifenden musisch-ästhetischen Unterricht, mit dem die Fächer Kunst, Musik und Theater integriert unterrichtet werden. Schülerinnen und Schüler können hier aus verschiedenen Modulen bzw. Kursen auswählen, wobei alle letztlich in einem Projektziel münden. So wird in den Jahrgängen 3 und 4 gemeinsam an einem Musical, in den Jahrgängen 5 und 6 an einem Musiktheaterstück gearbeitet. Die verschiedenen Kurse bereiten unter Wahrung der verpflichtenden fächerübergreifenden Kompetenzen und Bildungsstandards die unterschiedlichen Aspekte des parallel angestrebten Ergebnisses vor: Die Kinder in der Theatergruppe üben sich im Theater spielen, die Kunstgruppen nähen Kostüme, bauen Kulissen und gestalten das Bühnenbild sowie Plakate zur Aufführung. Somit können sich auch Schülerinnen und Schüler, die selbst nicht gerne im Rampenlicht stehen, künstlerisch ausdrücken und zum Erfolg des Projekts beitragen.

„Durch die jahrgangsübergreifende Arbeit wird das Wahlangebot vielfältiger. Kinder lassen sich so wesentlich individueller in ihren Neigungen fördern. Gleichzeitig stärkt das projektorientierte, jahrgangsübergreifende Lernen den Zusammenhalt untereinander wie auch die Identifikation mit der Schule“, erklärt Sebastian Prang, Musiklehrer und Leiter des Schwerpunkts ästhetische Bildung an der Erlenbachschule. Er verweist auf die Umsetzung dieses Konzepts auch in den höheren Klassen: So planen die Jahrgänge 7 und 8 gemeinsam eine mit Musik untermalte Kunstausstellung. Und die Jahrgänge 9 und 10 bereiten gemeinsam unter künstlerischen Gesichtspunkten ihre Abschlussfeier vor: Sie konzipieren diese als gesamthaftes Event mit diversen Arbeitssträngen, malen aufwändige Wandbilder, bereiten Lieder und Sketche vor und erstellen kreative Dekorationselemente.

In der Erlenbachschule ermöglicht das fächerübergreifende Lernen viel mehr individuelle kreative Ausdrucksmöglichkeiten und handlungsorientiertes, auf ein greifbares Ergebnis hin orientiertes Lernen. „Gerade im kreativ-künstlerischen Bereich ist es sinnvoll, den Neigungen und Talenten der Kinder entgegenzukommen. Individuelle Förderung und ein gemeinsames Ziel führen zu einer ganz anderen Motivation bei den Schülerinnen und Schülern.“, so die Pädagogen der Erlenbachschule.

Ein weiterer Schwerpunkt im Konzept der pädagogischen Selbstständigkeit an der der Erlenbachschule liegt in der Berufsorientierung - einem Schwerpunkt, der ihr als Mittelstufenschule schon seit Jahren wichtig ist und mit dem Besuch der Berufsschulen jeweils einen Tag in der Woche in den Jahrgängen 8 und 9 in einem landesweit einzigartigen Konzept, dem Limburger Modell, umgesetzt wird.